Intelligente Werkzeugverschleißerkennung mit KI-Vision
Die Herausforderung
In vielen Fertigungsbetrieben wird der Werkzeugverschleiß immer noch anhand fester Intervalle oder der Erfahrung der Benutzer gesteuert. Dies führt häufig dazu, dass Werkzeuge entweder zu früh (und damit zu höheren Kosten) oder zu spät (und damit zu Fehlern, Ausschuss oder Maschinenschäden) ausgetauscht werden. Kommerzielle Lösungen existieren zwar, sind aber oft teuer, komplex oder an bestimmte Systeme gebunden. KMU benötigen daher eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, den Werkzeugzustand zu überwachen und fundiertere Entscheidungen über den Werkzeugwechsel zu treffen.
Was dieser Demonstrator macht
Dieser Demonstrator nutzt ein bildverarbeitungsbasiertes System zur Zustandsüberwachung von Schneidwerkzeugen. Eine Kamera erfasst Bilder der Werkzeugschneide und analysiert Verschleißmuster in Echtzeit.
Das System liefert Informationen zum aktuellen Werkzeugzustand, einschließlich Verschleißgrad und geschätzter Restnutzungsdauer. Die Daten werden verarbeitet und in einem übersichtlichen Dashboard visualisiert, sodass Bediener den Werkzeugzustand schnell beurteilen können.
Die Lösung ist so konzipiert, dass sie nicht-invasiv arbeitet und sich einfach integrieren lässt. Sie erfordert nur minimale Anpassungen an bestehenden Maschinen und ist mit einer digitalen Plattform zur Datenspeicherung, -überwachung und -analyse verbunden.
Ihr Nutzen
- Reduzierte Werkzeugkosten durch Vermeidung vorzeitigen Austauschs
- Verbesserte Produktqualität und weniger Ausschuss
- Bessere Planung von Werkzeugwechseln (vorausschauend statt reaktiv)
- Erhöhte Prozesszuverlässigkeit
- Datengestützte Einblicke in die Werkzeugleistung
Für wen ist das geeignet?
Dieser Demonstrator eignet sich für die spanende Bearbeitung in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit CNC-Maschinen, wo der Werkzeugverschleiß direkten Einfluss auf Qualität und Kosten hat. Er ist besonders nützlich für Unternehmen, die mit hochwertigen Teilen, engen Toleranzen oder langen Bearbeitungszyklen arbeiten.
Er ist ideal für Unternehmen, die vorausschauende Wartungskonzepte einführen möchten, ohne in komplexe oder teure Systeme investieren zu müssen.
Geschätzte Implementierungskosten
Geschätztes Gesamtbudget: 5.000–6.000 € für eine Basisausstattung
Pilotprogramm
Wie sieht ein Pilot für diesen Demonstrator aus?
Ein kamerabasiertes System erfasst Bilder ausgewählter Werkzeuge während oder zwischen den Bearbeitungsvorgängen. Das System analysiert den Verschleiß im Zeitverlauf und gibt Rückmeldung zum Werkzeugzustand und zum optimalen Zeitpunkt für den Werkzeugwechsel. Der Fachexperte bestätigt so die Verbesserungen bei Werkzeugnutzung, Qualität und Prozessstabilität.
Leistungen im Pilot:
- Installation und Konfiguration des Bildverarbeitungssystems
- Einrichtung des Workflows zur Bilderfassung und -analyse
- Schulung für Benutzer
- Anleitung zur Einrichtung und Interpretation des Dashboards
- Überwachung und Unterstützung während der Pilotphase
- Abschlussbericht mit Erkenntnissen und Empfehlungen
Was Sie benötigen/bereitstellen müssen:
- CNC-Maschine mit zugänglichem Werkzeugbereich
- Grundlegende Sichtbarkeit für die Kamerainstallation
- Stabile Lichtverhältnisse (oder Bereitstellung von Beleuchtung)
- Netzwerkverbindung (optional für die Datenübertragung)
- Ansprechpartner für die Koordination